Jugend-EM: DTTB-Mädchen mit Platz neun

Der Team-Wettbewerb der Jugend-EM endet für die DTTB-Mädchen mit drei Siegen in Folge auf dem neunten Platz. Starke Leistungen zeigten vor allem Jennie Wolf und Julia Kaim. Die DTTB-Schülerinnen mit drei EM-Debütantinnen erreichen nach dem Viertelfinal-K.O den achten Platz.

Mädchen: Sieben Spiele, Sechs Siege und „nur“ Platz Neun

Julia Kaim, Deutschland | Damen Tischtennis-Bundesliga

Julia Kaim zeigte in der Platzierungsrunde starke Spiele (Foto: DTTB/Marco Steinbrenner)

Nach der Niederlage gegen Aserbaidschan (1:3) in der ersten K.O-Runde hatte Bundestrainerin Dana Weber schnell ein neues Ziel für die restlichen drei Spiele – Platz 9. Um dieses  Ziel zu erreichen müssen die DTTB-Mädchen die verbleibenden drei Spiele gewinnen. Zuerst gab  es gegen Belgien einen 3:1 Sieg ehe gegen Weißrussland ein knapper 3:2 Erfolg folgte. Dabei verlor die Deutsche Meisterin Jennie Wolf, bis dato im Team-Wettbewerb ungeschlagen, alle ihre Einzel. Den Abschluss gegen Polen konnten Säger und Co. nochmals siegreich gestalten. Beim 3:0 gegen den Deutschen Gruppengegner siegte Julia Kaim, Bundesligaspielerin der SV Böblingen, auch im fünften Einzel in den Platzierungsspielen. Dabei unter anderem ein Sieg gegen Weißrusslands Daria Trigolos, Nummer fünf der U18-Europarangliste. Ein starkes Ausrufezeichen der Böblingerin. Die DTTB-Mädchen sind dennoch enttäuscht. Trotz sechs Siegen aus sieben Spielen  befindet man sich am Ende „nur“ auf Platz neun. Die erhofften Medaillienränge und die WM-Qualifikation wurden verpasst. Bundestrainerin Dana Weber sagte nach dem Spiel gegen Polen: „Die Position spiegelt nicht unsere gezeigten Leistungen wieder. Ich kann den Spielerinnen keinen Vorwurf machen. Sie haben alles gegeben.“

Schülerinnen: Mit Platz acht Setzung übertroffen

Laura Tiefenbrunner, Wenna Tu und Franziska Schreiner  | Damen Tischtennis-Bundesliga

Die DTTB-Schülerinnen erreichen Platz acht (Foto: DTTB/Marco Steinbrenner)

Während die Mädchen drei Siege in Folge einfahren und damit Platz neun sichern, haben die Schülerinnen um Sophia Klee und Wenna Tu die letzten drei Spiele der Jugend-EM verloren. Nach dem Viertelfinale gegen Polen (0:3) und dem suboptimalen Start in die Platzierungrunde gegen England (2.3) folgte auch gegen Gruppengegner Ukraine keine Kehrtwende. Nach erneut hartem Kampf und deutlichem Rückstand glichen die Schützlinge von Bundestrainerin Lara Broich nochmals aus unterlagen aber im letzten Spiel mit 2:3. Nach dem 0:3 von Sophia Klee zum Auftakt gegen die Ukraine unterlag auch Wenna Tu in einem ausgeglichenen Match gegen Veronika Perebeynos nach 2:0 Satzführung mit 2:3. Das gewonnene Doppel von Sophia Klee und Laura Tiefenbrunner sowie der souveräne Erfolg von Wenna Tu glichen die Partie nochmals aus. Im letzten Spiel hatte Sophia Klee sich gegen Perebeynos bereits eine 2:1 Satzführung erspielt, ehe sie Satz vier mit 9:11 abtreten musste. Im letzten Satz war bei Klee die Puste raus und die Ukraine gewann das Einzel und das Spiel mit 2:3. Die Schülerinnen werden nach einem sehr guten Start und knappen Niederlagen in der Platzierungsrunde achte der Jugend-EM. „Bis zum Viertelfinale haben wir unfassbar gut gespielt“, resümierte Lara Broich, Bundestrainerin der Schülerinnen.

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