Berlin, Kolbermoor, Bingen und Bad Driburg lösen die Tickets für Berlin

Kaum eine Überraschung gab es am Sonntag in Seligenstadt beim Qualifikationsturnier für das Damen-Pokal-Final Four im Januar in Berlin. Die TTG Bingen-Münster/Sarmsheim, die TuS Bad Driburg sowie DJK SV Kolbermoor werden dann versuchen, dem ttc berlin eastside erstmals die Krone streitig zu machen.

Das Objekt der Begierde | Damen Tischtennis-Bundesliga © Foto-kiko.de | Joaquim Ferreira

Bingen, Berlin, Bad Driburg und Kolbermoor kämpfen weiterhin um den Pokal (Foto: Foto-kiko.de | Joaquim Ferreira)

Wie groß der Stellenwert des im Jahr 2013 wiedereingeführten Pokalwettbewerb ist zeigte, dass alle Teams mit ihren Spitzenspielerinnen nach Seligenstadt kamen und den rund 250 Zuschauern hochklassiges Tischtennis boten.

In Gruppe A wurde der Playoff-Finalist der abgelaufenen Bundesligasaison TTG Bingen-Münster/Sarmsheim seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich gegen TTK Anröchte und dem Zweitligisten TSV Schwabhausen durch. Chantal Mantz debütierte nicht nur im Trikot der Rheinhessen, sie musste auch direkt gegen ihre kleine Schwester Sarah (Schwabhausen) an den Tisch – ließ ihr aber keine Chance und keinen Satz. 

Am spannendsten ging es in Gruppe B zu, wo sich die Bundesligisten TuS Bad Driburg und der SV Böblingen ein enges Duell um das Berlin-Ticket lieferten. Erst das letzte Spiel zwischen den beiden Neuzugängen Britt Erland (Bad Driburg) und Yanhua Yang-Xu (Böblingen) brachte die Entscheidung zu Gunsten der Ostwestfalen, die damit zum zweiten Mal nach 2018 für das Final Four qualifiziert sind. 

Petrissa Solja, TSV Langstadt | Damen Tischtennis-Bundesliga © Foto-kiko.de | Joaquim Ferreira

Petrissa Solja feierte ihr Debüt für den TSV Langstadt (Foto: Foto-kiko.de | Joaquim Ferreira)

Die Zuschauer hatten die Lokalmatadoren aus Langstadt zwar auf ihrer Seite, die Sensation vom letzten Jahr konnten sie jedoch nicht wiederholen. In Gruppe C mussten sie sich dem amtierenden Deutschen Meister SV DJK Kolbermoor geschlagen geben. Knackpunkt war direkt das Auftaktmatch, in dem Langstadts Neuzugang Petrissa Solja gegen Sabine Winter im Entscheidungssatz das Nachsehen hatte. Liu Jia und Kristin Lang steuerten die weiteren beiden ungefährdeten Einzelsiege bei.

In Gruppe D ließ der Titelverteidiger ttc berlin eastside keine Zweifel offen, im Januar vor heimischer Kulisse zum sechsten Mal in Folge ganz oben auf dem Pokal-Treppchen zu stehen. Sowohl der Zweitligist TTC GW Staffel als auch der TV Busenbach waren dabei kein Hürden für die Hauptstädter, bei denen auch die Neuzugänge Nina Mittelham und Matilda Ekholm erstmals und erfolgreich zum Einsatz kamen. 

Das Final Four 2019 findet am 6. Januar in Berlin statt, die Auslosung voraussichtlich im Dezember.

DIE ERGEBNISSE IM ÜBERBLICK:

Gruppe A:
1   TTG Bingen-Münster/Sarmsheim 2:0
2   TTK Anröchte 1:1
3   TSV Schwabhausen 0:2

TTK Anröchte – TSV Schwabhausen 3:1
TTG Bingen/Münster-Sarmsheim – TSV Schwabhausen 3:1
TTK Anröchte – TTG Bingen/Münster-Sarmsheim 0:3

Gruppe B:
1  TuS Bad Driburg 2:0
2  SV Böblingen 1:1
3  TTK Großburgwedel 0:2

TuS Bad Driburg – TTK Großburgwedel 3:0
TTK Großburgwedel – SV Böblingen 1:3
TuS Bad Driburg – SV Böblingen 3:2

Gruppe C:
1   SV DJK Kolbermoor 2:0
2   TSV Langstadt 1:1
3   ESV Weil 0:2

SV DJK Kolbermoor – ESV Weil 3:0
TSV Langstadt – ESV Weil 3:1
SV DJK Kolbermoor – TSV Langstadt 3:0

Gruppe D:
1   ttc berlin eastside 2:0
2   TV Busenbach 1:1
3   TTC Grün-Weiß Staffel 1953 0:2 

ttc berlin eastside – TTC GW Staffel 3:0
TV Busenbach – TTC GW Staffel 3:1
ttc berlin eastside – TV Busenbach 3:0

© DTTB